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JoG-Aktion beim Parteitag von Die Linke

Erklärung von Jugendliche ohne Grenzen (JoG) zum Bundesparteitag von Die LINKE:

In Zeiten von Rechtsruck, Asylverschärfung und der Gewalt gegen Geflüchtete und Migrant*inn

en ist Solidarität gefragt. Solidarität mit den Schwächsten, Solidarität mit denen, die ertrinken, Solidarität mit denen, die zu ihren Familien wollen und auf ihre Familien warten. Das Problem dieser Zeit sind nicht offene Grenzen. Das Problem sind geschlossene Grenzen, Zäune, Entrechtung und Rassismus.

Wir sind heute hier, weil wir eure Solidarität brauchen. Weil wir uns wünschen, dass wir in diesen dunklen Zeiten zusammen stehen. Und weil wir klipp und klar sagen: Solidarität ist unteilbar. Wir lassen uns nicht sortieren in gute und schlechte Migrant*innen – nicht von der Regierung und nicht von der Linken. Freunde spalten nicht!

In diesem Sinne: Einen schönen Parteitag – für eine LINKE ohne Grenzen!

Galaabend: Auf die Bühne bringen, was wir im Herzen haben

Gestern bin ich zur Gala gegangen, bei der ich viel Neues gesehen habe. Wir waren sehr schick. Wir wollten alles, was wir im Herz haben, auf die Bühne bringen. Wir waren sehr stark und emotional. Die Moderation war total cool, die haben viele Witze gemacht und eine Selfie. Am an wir hatten wir drei Gruppen, die den Initiativenpreis von JoG bekommen haben: Das „Café Internationale Merseburg“, die Ellwangener Aktivist*innen für ihren Protest gegen Abschiebungen und die „Stimme der Frauen“, eine selbstorganisierte Gruppe von geflüchteten Frauen aus Magdeburg.

Außerdem haben wir wieder den Abschiebeminister des Jahres gewählt. Das war diesmal eine ganz schöne Überraschung: Der Innenminister auch Sachsen-Anhalt, Holger Stahlknecht (CDU), hat unseren Preis gewonnen. Jibran, der auch die Moderation mitgemacht hat, begründet, warum der Innenminister der Preis verdient hat: „Stahlknecht erhält den Preis aufgrund zahlreicher Abschiebungen unterbesonderen Härten, wie z.B. einer Abschiebung aus der Jugendfreizeit und dem Kindergarten. Gleichzeitig will er, dass Flüchtlinge bis zu zwei Jahre in der Erstaufnahme verbleiben müssen“.

Aber auch das Kulturprogramm der Gala ist nicht zu kurz gekommen. Das Theaterstück von Riadh Ben Ammar war sehr emotional, anspruchsvoll und beeindruckend. Wir hatten außerdem einen Sänger aus Berlin zu Gast, der uns sehr gut gefallen hat mit seiner aussagekräftigen Musik. Es gab auch noch viele Sachen, die gestern geschehen sind, die wir aber nicht so einfach beschreiben können. Es war wieder ein unglaublicher Abend.

PM: Jugendliche wählen Holger Stahlknecht zum Abschiebeminister 2018

2018_06_07_PM_Abschiebeminister 2018

Am 07. Juni 2018 wurde Holger Stahlknecht (Sachsen-Anhalt) im Rahmen eines Gala-Abends der Jugendlichen ohne Grenzen (JoG) in Halle zum Abschiebeminister 2018 gewählt. Stahlknecht erhält den Negativpreis für seine besonders inhumane Flüchtlingspolitik. Mit 26,0 Prozent der Stimmen setzte er sich knapp gegen die Innenminister Roland Wöllner aus Sachsen (24,0%). Joachim Herrmann aus Bayern (22,1%), Karl-Heinz Schröter aus Brandenburg (19,2%) und Peter Beuth aus Hessen (8,7%) durch.

„Stahlknecht erhält den Preis aufgrund zahlreicher Abschiebungen unterbesonderen Härten, wie z.B. einer Abschiebung aus der Jugendfreizeit unddem Kindergarten. Gleichzeitig will er, dass Flüchtlinge bis zu zweiJahre in der Erstaufnahme verbleiben müssen“, erklärt Jibran Khalil vonJoG. „Das Leben in der Erstaufnahmen macht Kinder und Jugendliche krank.Viele von ihnen haben große Teile ihre Kindheit in Lagern verbracht. Siehoffen auf Schule, ein Zuhause und Sicherheit. Was sie dann aber in Deutschland erwartet, sind neue Lager der Perspektivlosigkeit.“

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JoG-Aktion am Ort der Innenministerkonferenz in Quedlinburg

Die Aktion hat mitten in der Altstadt am Markplatz stattgefunden. Wir hatten Musik dabei, wir hatten Spaß und wir haben getanzt. Außerdem haben wir verschiedene Themen angesprochen, die uns wichtig sind. Dabei haben wir Sprüche gerufen, wie: „AnKER-Zentren Nein, Bleiberecht, dass muss sein!“. Mit unserer Kundgebung waren wir gegenüber dem Gebäude, wo die Innenminister sich getroffen haben. Die haben uns gesehen, die haben uns gehört und die haben mitbekommen warum wir da sind.

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