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AnKER lichten! Bleiberechtsdemo in Halle

Wir sind heute als JoG auf die Straße in Halle gegangen. Wir haben uns mit anderen initiativen am Steintor getroffen, von da ist die Demo losgegangen. Es waren viele andere Unterstützer da, die
mitgemacht haben und die solidarisch mit uns waren. Wir waren 400 bis 500 Leute auf der Straße: als normale Demo waren wir nicht so viel, aber für die Stadt Halle waren wir genug.

Aber am Anfang als wir Musik gemacht haben auf dem wagen, waren die Leute ganz still. Wir haben mit Sprüchen angefangen, aber nicht alle haben mitgemacht, so dass wir die Situation nicht ganz einschätzen konnten. Dann haben wir mitbekommen, dass die Gegendemo abgesagt wurde. Es war eine friedliche Demo und das wir laut und präsent waren, dann haben die meisten von uns haben Plakate bekommen und die anderen haben transparente getragen und wir haben auf der Straße verschiedene Sprüche gesagt. Mohammed und Rola haben die ganze Zeit auf dem Wagen moderiert und auf unserem Wagen haben auch vier Leute eine Rede gehalten. Die reden hatten viele verschiedene Themen: Eine Rede vom Flüchtlingsrat zu AnKER-Zentren, ein JoG-Mitglied hat von
seiner Lage berichtet und dem Rassismus, den er erfährt. Außerdem wurde über den Kampf für Bleiberecht informiert. Des Weiteren wurde ein Redebeitrag zu zu den aktuellen Auseinandersetzungen um Familiennachzug gehalten, der mit den Worten endete: „Es darf kein Unterschied zwischen Geflüchteten und Deutschen gemacht werden. Familie ist Familie und dafür kämpfen wir gemeinsam“.

Für manche von uns war es das erste Mal hier auf eine Demo zu gehen, aber ich finde es gut dass wir keine Probleme hatten weil wir mitbekommen hatten, dass es viele Nazis oder Rechte hier gibt. Es
hat Spaß gemacht und wir sind bis zum Ende gelaufen, bis markplatz, wo die Demo nach gut 2 Stunden zu Ende war.

JOG auf der NO-IMK Demo

Am Samstag den 26. November 2016 haben verschiedene Gruppen unter dem Motto „No IMK 2016 – Nationalismus ist keine Alternative“ in Saarbrücken demonstriert. Jugendliche ohne Grenzen hat sich der Demonstration gegen die Innenministerkonferenz angeschlossen.

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Bei der Ankunft auf dem Demoplatz haben die JoGler gerufen: „Bleiberecht für Alle“, „Abschiebung abschaffen“ und „Arbeitsverbote abschaffen“. Circa 250 Leute haben an der Demo teilgenommen.

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Der Redebeitrag von JoG wurde gehalten von Rola (JoGs Sachsen) und kann hier unten angehört werden.

Weitere Bilder von der Demo:

 

 

 

 

 

Jubiläumsdemo – 10 Jahre JoG

Unter dem Motto: „10 Jahre Bock auf JOG – Solidarität ohne Grenzen“ zog die Demonstration von Jugendliche ohne Grenzen heute, am 2. Dezember 2015, durch die Innenstadt von Koblenz. Anlässlich der Innenministerkonferenz (IMK) in Koblenz veranstalteten Jugendliche ohne Grenzen (JoG) und ihre Bündnispartner die Demonstration, um für die Abschaffung aller ausgrenzender Gesetze und Regelungen zu kämpfen. Dabei richtet sich der Protest unter anderem gegen die Residenzpflicht, das Asylbewerberleistungsgesetz sowie insbesondere die Lagerunterbringung.

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Am Anfang haben wir uns im Kreis aufgestellt und unsere Plakate gehalten und waren sehr aufgeregt, weil es von manchen die erste Demonstration war. Wir starteten mit Parolen wie „ NO BORDER; NO NATION, STOP DEPORTATION“ und „Kein Mensch ist illegal, Bleiberecht überall“. Es kamen einige Mitbürger dazu, manche hielten Plakate und riefen mit uns Parolen. Danach erzählte Rola motiviert über JOG: was JOG überhaupt ist und was wir damit erreichen können.

IMG_0142 IMG_0154Unsere Demo hat vor dem Hauptbahnhof angefangen und wir sind bis zur Endstation durch die Straßen Koblenz geschlängelt. Wir hatten einen kurzen Aufenthalt an der Rhein Mosel Halle, wo wir den Innenministern unsere Anwesenheit lautstark zeigten. Unsere laute musikalische Route haben wir dann vor der Herz-Jesu Kirche beendet. Es waren einige Mitbürger dabei, die mit großer Begeisterung und Motivation mitmachten. Wir selber waren auch sehr motiviert und waren sehr froh und aktiv, denn wir alle zusammen fühlten uns stark. Es war ein tolles Gefühl, Menschen zu sehen, die uns unterstützen wollten und mit großer Freude an der Demo teilnahmen. Außerdem waren diesmal viele Journalist*innen da, die Interviews mit Leuten von JoG machten und von der Demo berichteten.

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Aus aktuellem Anlass wurde während der Demo deutlich gemacht, wie problematisch es ist, wenn die Innenminister Abschiebungen nach Afghanistan beschließen und die Familienzusammenführung aussetzen wollen. Ali  A. aus Afghanistan berichtete während der Demonstration von der dortigen Situation, wobei in Afghanistan seit Jahren Krieg und Unterdrückung herrscht. Außerdem berichte Ali aus Pakistan über die Lage in dem Land, vor allem die Situation von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen. Es gab unter auch einen Bericht vom AK Asyl über Fluchtgründe und die Ausrüstungsindustrie, wobei es auch in Koblenz viele Betriebe gibt, die von dieser profitieren.

Etwas enttäuschend war, dass viele von JoG aber auch andere geflüchtete Jugendliche nicht kommen konnten. Außerdem wäre es toll gewesen, wenn noch mehr Leute aus Koblenz an der Demo teilgenommen hätten. Trotz der geringen Teilnehmerzahl und dem allgegenwärtigen Rassismus: Wir von JoG lassen uns nicht unsere Stimme wegnehmen. Wir hatten mega Spaß, unsere Demo war laut und wir haben viel gerufen und gesungen!
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Bleiberechtsdemo in Rostock ein Erfolg

Am Mittwoch den 5.12.2012 protestierte JOG, Alle Bleiben, Stop it und viele andere für ein ganzen Blieberecht für alle den: „Dulden heißt beleidigen!“. Trotz Kälte erschienen ca 250 Menschen und stampften durch den Schnee, sangen Weihnachtslieder gegen Abschiebeknäste und schrien laut Parolen.