Archiv der Kategorie: Bleiberecht

Against Racism and Deportations in Germany, the US and across the Globe

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On Tuesday, November 29th 2016, refugee youth in Germany have sent a message against deportations, racism and right wing ideologies. The transnational action has been done as part of the annual conference of Youth without Borders (JoG) and in solidarity with the Immigrant Youth Coalition (IYC) and other migrant youth in the US. Together we are posting photos against racism and deportation with the hashtags #Not1More and #RighttoStayforAll.

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Banner of the Solidarity-Action. More Photos below

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Initiativenpreis 2015

Den Initiativenpreis 2015 erhielten:

    • Marily Stroux (Hamburg) für ihr jahrelanges Engagement für Schutzsuchende in Europa – etwa auf der griechischen Insel Lesbos, auf der allein dieses Jahr zehntausende Bootsflüchtlinge ankamen und von der EU im Stich gelassen wurden.
    • Die Initiative Moabit Hilft (Berlin) für ihre Unterstützung hunderter Flüchtlinge in Berlin, denen die Stadt die Hilfe verweigert, die zum Teil obdachlos sind und bei Wind und Kälte vor dem Lageso zur Registirerung ausharren müssen.
    • Raquel Rempp und Jaafar Marahli (Schwetzingen) für ihren Einsatz für den syrischen Flüchtling Abbas (17), der von Bombensplitter lebensgefährlich verletz wurde. Dank ihres Engagement konnte er nach Deutschland kommen, operiert werden und überleben.

 

PM: Jugendliche ohne Grenzen wählen Markus Ulbig zum Abschiebeminister 2015

JOG PM vom 03.12.2015: Innenminister von SachsenUlbrich wird Abschiebeminister 2015

Am 3.12.2015 wurde Markus Ulbig (CDU) im Rahmen eines Gala-Abends der Flüchtlingsinitiative Jugendlichen Ohne Grenzen (JoG) in Koblenz zum Abschiebeminister 2015 gewählt. Den Negativpreis erhält der sächsische Innenminister für sein inkonsequentes Vorgehen gegen rassistische Angriffe und Hetze sowie die seit Jahren hohen Abschiebezahlen im Freistaat.
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Jubiläumsdemo – 10 Jahre JoG

Unter dem Motto: „10 Jahre Bock auf JOG – Solidarität ohne Grenzen“ zog die Demonstration von Jugendliche ohne Grenzen heute, am 2. Dezember 2015, durch die Innenstadt von Koblenz. Anlässlich der Innenministerkonferenz (IMK) in Koblenz veranstalteten Jugendliche ohne Grenzen (JoG) und ihre Bündnispartner die Demonstration, um für die Abschaffung aller ausgrenzender Gesetze und Regelungen zu kämpfen. Dabei richtet sich der Protest unter anderem gegen die Residenzpflicht, das Asylbewerberleistungsgesetz sowie insbesondere die Lagerunterbringung.

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Am Anfang haben wir uns im Kreis aufgestellt und unsere Plakate gehalten und waren sehr aufgeregt, weil es von manchen die erste Demonstration war. Wir starteten mit Parolen wie „ NO BORDER; NO NATION, STOP DEPORTATION“ und „Kein Mensch ist illegal, Bleiberecht überall“. Es kamen einige Mitbürger dazu, manche hielten Plakate und riefen mit uns Parolen. Danach erzählte Rola motiviert über JOG: was JOG überhaupt ist und was wir damit erreichen können.

IMG_0142 IMG_0154Unsere Demo hat vor dem Hauptbahnhof angefangen und wir sind bis zur Endstation durch die Straßen Koblenz geschlängelt. Wir hatten einen kurzen Aufenthalt an der Rhein Mosel Halle, wo wir den Innenministern unsere Anwesenheit lautstark zeigten. Unsere laute musikalische Route haben wir dann vor der Herz-Jesu Kirche beendet. Es waren einige Mitbürger dabei, die mit großer Begeisterung und Motivation mitmachten. Wir selber waren auch sehr motiviert und waren sehr froh und aktiv, denn wir alle zusammen fühlten uns stark. Es war ein tolles Gefühl, Menschen zu sehen, die uns unterstützen wollten und mit großer Freude an der Demo teilnahmen. Außerdem waren diesmal viele Journalist*innen da, die Interviews mit Leuten von JoG machten und von der Demo berichteten.

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Aus aktuellem Anlass wurde während der Demo deutlich gemacht, wie problematisch es ist, wenn die Innenminister Abschiebungen nach Afghanistan beschließen und die Familienzusammenführung aussetzen wollen. Ali  A. aus Afghanistan berichtete während der Demonstration von der dortigen Situation, wobei in Afghanistan seit Jahren Krieg und Unterdrückung herrscht. Außerdem berichte Ali aus Pakistan über die Lage in dem Land, vor allem die Situation von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen. Es gab unter auch einen Bericht vom AK Asyl über Fluchtgründe und die Ausrüstungsindustrie, wobei es auch in Koblenz viele Betriebe gibt, die von dieser profitieren.

Etwas enttäuschend war, dass viele von JoG aber auch andere geflüchtete Jugendliche nicht kommen konnten. Außerdem wäre es toll gewesen, wenn noch mehr Leute aus Koblenz an der Demo teilgenommen hätten. Trotz der geringen Teilnehmerzahl und dem allgegenwärtigen Rassismus: Wir von JoG lassen uns nicht unsere Stimme wegnehmen. Wir hatten mega Spaß, unsere Demo war laut und wir haben viel gerufen und gesungen!
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