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JOG Konferenz 6. – 8. Juni in Halle

Anker lichten! Bleiberecht, volle Kraft voraus! #jogimk2018

REVIVAL DER 90ER – ABSCHRECKUNG, ISOLATION UND KASERNIERUNG SIND JETZT WIEDER IM TREND!


Termine

  • 6. Juni 17.00 Uhr, Steintor Halle: Demonstration für Bleiberecht
  • 7. Juni 11.30 Uhr, Quedlinburg: Proteste gegen die IMK, Pressekonferenz
  • 7. Juni 19.00 Uhr, Puschkinhaus Halle: JOG-Galaabend

  • JOG Konferenz 2018 Poster
    JOK Konferenz 2018 Flyer

    Der migrationspolitische Kurs der (neuen) Bundesregierung ist so menschenverachtend, dass sie sich gezwungen sieht, klarzustellenz Fluchtursachen, nicht Flüchtlinge sollen bekämpft werden. In Anbetracht der geplanten Gesetze sowie der Äußerungen des Heimatund Bundesinnenmínisters ist das jedoch bloße Augenwischerei.

    Das Paradeprojekt der Bundesregierung sind die »ANkER-Zentren« (Ankunfts-, Entscheidungsund Rückführungszentren). Während des Asylverfahrens sollen Geflüchtete dort bis zu 18 Monate kaserniert werden. Auch unbegleitete minderjährige Geflüchtete können die Zentren erst nach einer umstrittenen Alterseinschätzung verlassen. Dies ist ein klarer Verstoß gegen die UN-Kinderrechtskonvention. Selbst Familien mit minderjährigen Kindern sollen nur dann eine neue Unterkunft bekommen, wenn sie eine gute „Bleibeprognose“ aufweisen und die wird anhand des Herkunftslandes bestimmt. In Bayern, wo es bereits ähnliche Zentren gibt, musste das Recht auf Schulbildung für Kinder erst vor dem Verwaltungsgericht erstritten werden.

    Knapp die Hälfte der angefochtenen Asylentscheidungen werden durch Verwaltungsgerichte aufgehoben. Nun stellt sich die Frage, wie Geflüchtete ohne Beratung und Anwält*innen zu ihrem Recht kommen sollen? Oder ist es gerade das Ziel der Bundesregierung, dass dies nicht passiert? Ein jahrelanger Aufenthalt in solchen Massenunterkünften gefährdet zudem die physische und psychische Gesundheit der Betroffenen. Dies ist ein nicht wiedergutzumachender Schaden, den die Bundesregierung in Kauf nimmt.
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    Presseerklärung vom 12. Juni 2017

    Presseerklärung vom 12. Juni 2017
    Dresden: Einladung zur Gala von Jugendliche ohne Grenzen am Dienstag, 13.06. um 18 Uhr und zur Wahl zum „Abschiebeminister des Jahres“

    Am morgigen Dienstag, den 13.06. findet im Theaterhaus Rudi (Fechnerstraße 2A, 01139 Dresden) um 18 Uhr die diesjährige Gala von Jugendliche ohne Grenzen (JoG) statt. Auf der Gala wird traditionell auch der „Abschiebeminister des Jahres“ gewählt – ein Negativpreis, mit dem aus Sicht der Jugendlichen der Innenminister ausgezeichnet wird, der im vergangenen Jahr für die unmenschlichste Abschiebepolitik verantwortlich war. In diesem Jahr sind nominiert:

    Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl
    Bayerns Innenminister Joachim Herrmann
    Hessens Innenminister Peter Beuth
    Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger
    Sachsens Innenminister Markus Ulbig
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    Demo in Dresden: Gleiches Recht für alle!!!!

    Fernsehbeitrag im MDR zur DEMO.
    Hier gehts zum Pressespiegel der JOG Konferenz 2017 in Dresden.


    Ungefähr 700 Menschen haben an der Demonstration gegen Abschiebungen in Dresden teilgenommen. Pegida hat auch eine Gegen-Kundgebung angemledet. Viele Mensche aus verschiedenen Bundesländern haben an der Demonstration teilgenommen. Die Demonstration ist insgesamt sehr gut gelaufen. Leider wurde eine Person festgenommen weil die Person versucht hat das Transparent von Pegida herunterzureißen. Kurz vor Abschluss der Demonstration wurde die Person aber wieder freigelassen.

    Bei der zweiten Kundgebung vor der Ausländerbehörde haben zwei Freunde aus der JOG Gruppe aus Hessen und Bayern einen Redebeitrag zum Thema Bildung gehalten. Wir fordern ein Recht auf Bildung für alle. Geflüchte brauchen Zugang zu Deutschkurs, Schule, Ausbildung, Studium und Anerkennung ihrer Zeugnisse.
    Bei der nächsten Kundgebung vor der Polizei Station gab es zwei Rapper aus Dresden die auf Dari einen eigenen Rap performt haben. In dem Rap gind es um Missbrauch und
    Gewalt, die gegen Frauen in Afghanistan ausgeübt wird, über die Ungleichheit von Männern und Frauen in Afghanistan. Sie haben in ihrem Rap auch über die „Bacha Basi“ gesprochen. In Afghanistan passiert es oft das reiche Männer sich kleine Jungen kaufen oder entführen und dann missbrauchen. Das ist sehr schrecklich.

    Wir haben auch vor dem sächsischen Innenministerium Halt gemacht. Dort gab es noch einen spannnenden Redebeitrag von einer Frau aus dem Asylumseeker Movement Leipzig über die Situation von afghanischen Flüchtlingen in Deutschland, die von der Abschiebung nach Afghanistan bedroht sind. Dann haben wir uns mit den Banner vor dem Innenministerium aufgestellt und haben wir Bengalos angemacht und fotografiert.
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