Aktions-Theater vor der Europa-Galerie

Am Dienstag, den 29.11.2016, hat die Aktion von JoG gegenüber der Europa-Galerie in der Innenstadt von Saarbrücken stattgefunden. Wir hatten verschiedene Stationen aufgebaut, wo man kostenlos spielen und etwas „gewinnen“ konnte, wobei zuerst einmal alle ins Lager mussten.

Das "Glücksrad" der Asyllotterie
Das „Glücksrad“ der Asyllotterie

Bei der ersten Station der „Asyllotterie“ konnten aus einem Eimer Lose gezogen werden, wobei man entweder eine Aufenthaltserlaubnis, -gestattung oder Duldung bekommen konnte. Wer eine Aufenthaltserlaubnis bekam, durfte zu der Station Sprachkurs gehen. Dann sollten wir in 20 Sekunden eine Linie von 2m laufen: Manche haben das geschafft, manche mussten wieder zurück und hatten damit ihren Sprachtest nicht bestanden und einige mussten zurück ins Lager. Die Erfolgreichen durften weiter gehen zur nächsten Station, da gab es Schule und Ausbildung. Wenn man gewonnen hatte, konnte man endlich zur letzten Station gehen. Dort gab es das „Glücksrad“ der Asyllotterie, da konnte man gucken, was man für einen Aufenthalt bekommt oder was mit der Person weiter passiert.

DSC07265Durch die verschiedenen Stationen der Asyllotterie – bei der auch deutsche Bürger mitspielen durften – konnten wir zeigen, wie es sich an fühlt im Lager leben zu müssen oder seinen Sprachkurs nicht zu bestehen, weil man die Anforderungen nicht erfüllt. Es war sehr kalt, aber trotzdem haben wir gefeiert. Wir hatten Musik dabei und wir haben getanzt und wir hatten viel Spaß miteinander und dann hatten wir auch viele Fotos und Videos zusammen gemacht.

Nach der Aktion waren wir zusammen essen. Dabei hatten wir über uns geredet, wie unsere Situation ist, was wir weiter machen wollen und was unser Ziel ist. Und dann waren wir auch traurig, weil wir morgen gehen müssen. Aber wir hoffen, dass wir uns zur nächsten Konferenz wieder treffen, weil wir eine tolle Gruppe waren. Wir sind glücklich, dass wir bei JoG mitgemacht haben und wir so weiter machen können. Es war schön, dass wir viele Jugendliche von viele Bundesländer kennengelernt haben. Wir fühlen uns wie eine neue Familie und manche von uns können jetzt besser Deutsch reden.

Von Hava

Ein Gedanke zu „Aktions-Theater vor der Europa-Galerie“

  1. Großartig! Aber ich finde, dass allen voran Thomas de Mazière ein One-Way-Ticket erhalten muss. Eine kugelsichere Weste hat er ja bereits, das konnte man bei seinem letzten Besuch in Afghanistan sehen, als er überstürzt in ein Auto flüchtete – kugelsicher natürlich!
    Jutta Rolli, Stuttgart

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